Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung und Unfallverhütungsvorschriften
weisen dem innenliegenden Sonnenschutz eine besondere Bedeutung zu. Dem Nutzer
bieten wir für die diversen Anlagetypen wie
Vertikallamellen-Vorhang, Rollo, Paneele, Plissée eine breite Palette
an textilen Flächenprodukten, die nicht alleine auf den funktionalen Effekt
ausgerichtet sind, sondern auch Ansprüche auf eine dekorative Raumgestaltung
erfüllen.
Es gibt allerdings noch nicht den Stoff, der unabhängig von der Gebäudeorientierung
(primärer Sonnenschutz) und möglichen Außenanlagen (sekundärer
Sonnenschutz) für sich alleine gleichermaßen für jede Situation
optimal die Funktion als Strahlen - Sicht - Blendschutz wahrnimmt und zusätzlich
gestalterische Erwartungen erfüllt.
Eine Vorauswahl kann zunächst im Hinblick auf Warendichte, Glanzgrad, Struktur
und Farbe getroffen werden.
Als Kriterien mögen gelten:
Durchblick nach draußen,
Art der Fensteranlagen,
die übrige Raumausstattung und individuelle Farbwünsche.
Wenn es um die Gestaltung von Arbeitsplätzen geht, ist aber eine Orientierung
nach lichttechnischen und
strahlungsphysikalischen Werten notwendig.
Wir liefern diese jeweils bereits in der Angebotsphase für die gesamte
Produktpalette und für jede einzelne Farbstellung (Ausnahme bleiben Artikel
im vorwiegend dekorativen Bereich, die i.Pr. durch ihre Struktur keine aussagefähigen
Messungen zulassen):
| |
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Grad der |
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100 % Strahlen
aufgeteilt auf |
Reflexion |
Trans-
mission |
Absorption |
I. Sichtbares Licht
(Tageslicht)
Bereich ca. 380-700 nm |
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| gemessen in % % % |
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| Formelzeichen |
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| z.B. andere Bezeichnung |
R |
T |
A |
II. Globalstrahlung
Bereich ca. 250-2500 nm von UV bis IR |
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| gemessen in % % % |
|
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| Formelzeichen |
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| z.B. andere Bezeichnung |
Re |
Te |
Ae |
Daraus werden aus verschiedenen Parametern abgeleitet:
1. der Fc oder Z-Wert
2. der gtot oder gF-Wert
(aus der Multiplikation von -Wert und dem g-Wert* der Glasqualität)
* für eine eindeutige Vergleichsmöglichkeit der gtot-Werte untereinander
legen wir den Messungen immer denselben g-Wert zugrunde.
Derzeit den aus einem 4 mm Isolierglas mit g 70%.
Grundsätzlich gilt: Der Reflexionsgrad steigt i.Pr. bei abnehmender Farbtiefe
und liegt am höchsten bei Weiß. Der Absorptionsgrad liegt bei dunkleren
Farben höher als bei hellen, bewirkt aber gleichzeitig eine höhere
sekundäre Wärmeabgabe. Aus unseren Meßtabellen ergibt sich
z.B. folgende Bandbreite der Transmissionswerte unserer diversen Produktgruppen:
VEROSAFE von 3 - ca. 50%
VEROFLEX von 0 - ca. 25%
VEROGLIM von 1 - ca. 26%
Wir stehen Ihnen gerne mit fachlicher Beratung im Detail zur Verfügung